„Was bestellen wir heute?“ – die Frage, bei der sich niemand einigt
Du bist zu Hause, hast keine Lust zu kochen und willst auch nicht mehr rausgehen. Das Handy liegt in der Hand, Lieferando ist offen. „Pizza?“ – „Hatten wir gestern.“ – „Burger?“ – „Nicht schon wieder.“ – „Döner?“ – „Zu schwer am Abend.“ Dieser Dialog läuft in vielen Haushalten fast täglich, und am Ende scrollt man zwanzig Minuten durch Menüs, um doch wieder eines von drei Gerichten zu nehmen. Entscheidungsmüdigkeit trifft ausgerechnet dann zu, wenn man eigentlich nur entspannen wollte.
Das Rad auf dieser Seite verkürzt die Debatte auf einen Klick. Es zieht zufällig aus 50 Gerichten, die typisch für die Bestellkultur in Deutschland sind. Gegen ein Losergebnis lässt sich schlecht argumentieren – niemand kann jemand anderem vorwerfen, die Wahl getroffen zu haben.
Was steckt in den 50 Optionen?
Die Liste bildet die Kategorien ab, die bei Lieferdiensten in Deutschland regelmäßig ganz oben stehen:
- Döner und Türkisches: Döner im Brot, Dürüm, Döner-Teller, Hähnchen-Döner, Lahmacun, Falafel-Dürüm, Halloumi-Wrap.
- Pizza: Margherita, Salami, Funghi, Hawaii, Diavolo und Calzone.
- Burger und Fast Food: Cheeseburger, Double Burger, Chicken Burger, Veggie-Burger, Menü, Nuggets, Wings, Pommes mit Mayo.
- Deutsche Klassiker: Currywurst mit Pommes, Bratwurst im Brötchen, Leberkässemmel, Schnitzel, Jägerschnitzel, Fischbrötchen, Backfisch, Flammkuchen, Käsespätzle.
- Italienisch: Spaghetti Bolognese, Carbonara, Lasagne, Arrabbiata.
- Asiatisch: Sushi-Box, Ramen, Pad Thai, gebratene Nudeln, Bánh mì, Pho, Chicken Tikka Masala, Butter Chicken.
- Griechisch und Mexikanisch: Gyros mit Tzatziki, Souvlaki-Teller, Burrito, Tacos, Nachos.
- Leichteres: Caesar Salad, Poke Bowl, Käse-Schinken-Toast.
So wird das Ergebnis wirklich brauchbar
Mit allen 50 Optionen im Rad landet man schnell bei „Sushi wollte ich jetzt eigentlich nicht“. Ein kurzer Filterschritt vorher macht das Ergebnis deutlich befriedigender:
Nach Hunger: Bei kleinem Hunger bleiben Salat, Wrap, Toast oder Fischbrötchen im Rad. Bei großem Hunger eher Menü, große Pizza, Döner-Teller oder Schnitzel mit Pommes.
Allein oder in der Gruppe: Für eine Person passen kleine Portionen wie Lahmacun, Dürüm oder Bánh mì. Für drei bis vier Personen eignen sich Familienpizza, gemischte Platten oder Bowls zum Teilen.
Nach Budget: Am Monatsende sind Lahmacun, Currywurst, Leberkässemmel und Toast die günstige Fraktion. An einem besonderen Abend rücken Sushi, Poke Bowl oder Souvlaki-Teller nach vorn.
Was gab es gestern? Zweimal hintereinander dieselbe Kategorie enttäuscht fast immer. Nimm die gestrige Kategorie einfach vorübergehend aus der Liste.
Wenn nach dieser Vorauswahl noch 8 bis 12 Optionen im Rad stehen, ist das Ergebnis in aller Regel eines, mit dem alle gut leben können.
Bestellen oder selbst kochen?
Auf dieser Seite geht es ausschließlich um Lieferung und Abholung: Fast Food, Pizza, Döner und Restaurantgerichte.
Wenn du dagegen in der eigenen Küche stehst, passt das Rad „Was soll ich kochen?“ besser. Dort findest du komplette Menüvorschläge für zu Hause – vom schnellen Feierabendgericht bis zum Sonntagsessen. Zwei Entscheidungen, zwei Listen: Deshalb gibt es beide Räder getrennt.
Hinweise zu Lieferdiensten
Die Gerichte auf dem Rad findest du in den meisten deutschen Städten bei Lieferando, Wolt, Uber Eats oder direkt in den Apps der Ketten. In kleineren Orten fehlen manche Küchen – Sushi, Ramen oder Poke Bowls sind nicht überall verfügbar. In dem Fall nimmst du die betreffende Option aus der Liste und drehst noch einmal. Ein Blick auf die Bewertung und die angezeigte Lieferzeit lohnt sich ohnehin mehr als die Suche nach dem perfekten Gericht.